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Die Wächter der heiligen Siegels: Auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade

Die Wächter der heiligen Siegels: Auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade
Von Graham Hancock

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  • Amazon-Verkaufsrang: #124124 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2004-03-17
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 496 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung

Das Geheimnis des heiligsten Schreins jüdisch-christlicher Tradition
Vor über 2000 Jahren verschwand die Bundeslade, jenes kostbare Behältnis, in dem Moses die steinernen Tafeln mit den Zehn Geboten verwahrte. Seitdem gilt die Bundeslade als verschollen.
Was geschah mit ihr nach ihrem Verschwinden? Existiert die Bundeslade überhaupt noch? Und wenn ja, wer hat ein Interesse daran, das das Geheimwissen um ihren Aufbewahrungsort und ihre mystische Kraft nicht an die Öffentlichkeit dringt?
Graham Hancock macht sich unerschrocken auf die Suche nach dem heiligsten Schrein jüdisch-christlicher Tradition und kommt dem Geheimnis schließlich auf die Spur. Was er entdeckt, ist sensationell ...!

Über den Autor
Graham Hancock studierte an der Universität Durham Soziologie und arbeitete dann für große englische Zeitungen. 1981 publizierte er sein erstes Buch "Journey Through Pakistan". Er schrieb über Äthiopien und die gravierenden Probleme des afrikanischen Kontinents. Mit "The Sign and the Seal" (1992) UND "Fingerprints of the Gods" (1995) gelang ihm der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Zusammen mit seiner Frau, der Fotografin Santha Faiia, filmt und erforscht er Zeugnisse steinzeitlicher Kulturen, die durch den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels am Ende der Eiszeit untergingen. "Underworld: A Quest for the City of Below" dokumentiert Tauchgänge in der Karibik und im Mittelmeer, vor den Küsten Japans, Indonesiens, Malaysias und Indiens. "Flooded Kingdoms of the Ice Age" (2002) hat als Buch und Fernsehfilm für Furore gesorgt.


Kundenrezensionen

Lebendige Geschichte spannend wie ein Krimi4
Auf den Spuren von Indiana Jones folgt der Autor den Legenden, die sich um die verlorene Bundeslade ranken. Sein Weg führt ihn schließlich nach Äthiopien, wo er die Lade ausfindig macht, nachdem er um die halbe Welt gereist ist, unzählige Persönlichkeiten aus Religion und Wissenschaft befragt hat und zuweilen sogar sein Leben aufs Spiel setzte. Noch nie wurde eine Legende derart detailliert aufgearbeitet. Zahlreiche Einträge aus seinem Notizbuch lockern die Handlung auf, die Hancock als eine Mischung aus Reisebericht und Tagebuch verfasst hat. Ein muß für jeden, den die biblischen Legenden faszinieren und der mehr über deren Verbleib wissen möchte. Der lockere, leicht eingängige Schreibstil hat mich sofort mitgerissen, und auch wenn ich einigen Theorien nicht bis zum Schluß folgen wollte und konnte, hat mich dieses Buch in seinen Bann geschlagen.

Ein ungelöstes Rätsel - auch nach der Lektüre3
Das Positive vorweg: Der Autor hat ein leicht lesbares Buch geschrieben, das oftmals fesselt und sicherlich den einen oder anderen spannenden Gedanken weckt. Angereichert mit diversen Funden einer offenbar immensen Recherchearbeit und verschiedenen Reiseberichten, bietet es dem Leser viele Anregungen, leicht verdaulich präsentiert.
Wer jedoch die Lösung eines uralten Rätsels erwartet, wird enttäuscht. Letztendlich bleibt der Autor, trotz gegenteiliger Beteuerungen, viele Beweise schuldig und läßt sich oftmals von seiner eigenen, leider "fixen", Idee zu Schlüssen hinreisen, die historisch und wissenschaftlich betrachtet keinen Bestand haben können. Interessant ist mit Sicherheit die Analyse der Wanderungsbewegung des jüdischen Glaubens nach Afrika hinein, die durchaus auch die bis dato herrschende Lehrmeinung qualifiziert herausfordert. Alle weiteren Ausführungen jedoch zur Bundeslade an sich kratzen an der Oberfläche, teilen bekannte Sensationsarchäologie oder Mythen, und bringen letztlich keine wirklich neuen Einsichten, auch wenn sich schlussendlich eine in sich stimmige Theorie ergibt (wobei diese beim Autor letztlich eine Art "self-fullfilling-prophecy" sein mag). Geradezu dilettantisch mutet der Autor an in manchen Reiseberichten, die beschreiben, wie er sich im Gespräch mit für die Argumentation höchst wichtigen Personen aufführt wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen...

Fazit: Leicht zu verarbeitende Lektüre, mit dem einen oder anderen guten Ansatz, aber ohne großen Tiefgang.

Auf der Suche nach der Bundeslade2
Es geht in dem Buch um die Bundeslade (aus der Bibel). Das hört sich ja erstmal ganz spannend an und ist auch so aufgemacht. Der Autor macht sich (ein bisschen wie Indiana Jones) auf die Suche nach der verschwundenen Bundeslade, die, nachdem Salomo ihr in Jerusalem einen Tempel baute, einfach nicht mehr in der Heiligen Schrift vorkommen will. Wo ist sie also hingekommen?
Dumm nur, dass diese Frage bereits am Anfang beantwortet wird: Die Lade ist wahrscheinlich in Äthiopien. Nun versucht der Autor den Rest des Buches und 8 Jahre lang, heraus zu finden, ob dies wirklich die echte Bundeslade ist. Leider arbeitet er mit derart pseudowissenschaftlichen Methoden und wahnwitzigen Zusammenhängen, dass die Glaubwürdigkeit darunter leidet. Nebenbei wird schnell nochmal der Parzival von Wolfram von Eschenbach umgedeutet (dort geht es nach Hancock nicht um den Gral sondern um die Lade) und das Geheimnis der Tempelritter und Freimaurer gelüftet.
Was Hancock schreibt, ist nicht unmöglich, aber schon sehr weit hergeholt und schlecht belegt. Außerdem schreibt er teils sehr langatmig und Spannung kommt nur auf, wenn er selber nach Äthiopien reist, wo schlimmer Bürgerkrieg herrscht.
Wer selber auf der Suche nach der Bundeslade ist, sollte wie Indiana Jones lieber zur Peitsche greifen, statt wie Hancock zur Schreibmaschine!