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Die Geschichte des Ordens der Tempelherren

Die Geschichte des Ordens der Tempelherren
Von Ferdinand Wilcke

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  • Amazon-Verkaufsrang: #214157 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2005-09-15
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Gebundene Ausgabe
  • 748 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Der Orden der Tempelritter ist ein Thema von unerschöpflicher Faszination. Zahlreiche Theorien und Legenden über Geheimgesellschaften, Verschwörungen und verborgene Schätze haben sich an diesen mächtigsten Orden des Mittelalters und seinen dramatischen Untergang gehängt. Ferdinand Wilckes klassische, ganz aus den Quellen geschöpfte Studie hat hier wesentlich dazu beigetragen, Geschichte und Fantasie zu trennen. Auch an schierer Materialfülle ist sie bis heute unübertroffen. Die ausführliche Einführung von PD Dr. Marco Frenschkowski referiert neuere Forschungen und den heutigen Kenntnisstand und würdigt auch die verschiedenen "phantastischen" Theorien, die sich um die Tempelritter und ihr verborgenes Weiterwirken gerankt haben. Ein langer Exkurs behandelt die Frage nach der Bedeutung des Baphomet, des angeblich von den Templern verehrten Kultbildes.

Über den Autor
PD Dr. Marco Frenschkowski, Jahrgang 1960, ist evangelischer Theologe und Religionswissenschaftler. Seine Forschungsschwerpunkte: Antike und moderne Religionsgeschichte sowie das Verhältnis von Religion und Kultur.


Kundenrezensionen

Sachliche Informationen ohne mythische Beschönigungen4
Der Hauptteil dieses Buches stammt aus dem Jahr 1860 und wurde von Dr. Ferdinand Wilcke verfasst. Er wollte mit dieser wissenschaftlichen Abhandlung den Verlauf der Geschichte des Ordens der Tempelherren, unter Berücksichtigung der vorliegenden Fakten und auch der Legenden, nachzeichnen. Wilcke verfasste ursprünglich sieben Bücher, welche 1860 in zwei Bänden überarbeitet zusammengefasst wurden.
Marco Frenschkowski überarbeitete die Texte von Ferdinand Wilcke, passte den Ursprungstext der heutigen verwendeten deutschen Sprache an und ging den Quellenangaben des Verfassers nach. Heraus kam ein Buch, welches die beiden ursprünglichen Werke Wilckes umfasst. Es berichtet möglichst genau über die Geschichte des Ordens. Wilcke geht dabei sehr akribisch vor, so wird zum Beispiel jedem wichtigen Großmeister ein Kapitel gewidmet. Es werden Verbindungen des Ordens zu anderen Institutionen aufgezeigt und über die Fortdauer des Ordens berichtet. Ferner wird versucht Vorurteile, Legenden und Nachsagen zu den Rittern unter geschichtswissenschaftlichen Gesichtspunkten aufzuklären und auszuräumen. In jedem Kapitel werden in Fußnoten Quellennachweise angegeben, teilweise in Latein. Es befinden sich im Anhang Listen mit den Namen der Ordensmitgliedern sowie im original lateinischen Wortlaut gehaltene Texte, welche die Festsetzung der Templer in England und Frankreich anordnen. Auch sind hier die Texte zur Übereignung der Besitztümer des Ordens zu finden.
Auf 746 Seiten versucht das Buch alle Aspekte, die mit dem Orden zu tun haben, zu beleuchten und verlangt von dem Leser sehr viel Aufmerksamkeit. Es gibt viele Hinweise, Anmerkungen und Quellen, die es erlauben, sehr tief in die Materie einzudringen.
Es ist aber, das muss man dazu sagen, kein reißerisches, populärwissenschaftliches Werk, sondern nüchtern und akribisch. Der Unterhaltungswert tendiert gegen Null. Es wurde verfasst, um aufzuklären und nicht um zu berieseln.

Fazit:
Für mich die bis jetzt interessanteste und umfassendste Publikation über die Tempelritter.
Der nüchterne Stil macht es zu einer Herausforderung für den Leser, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen. Lesern, welche die Glorifizierung und Mystifizierung der Templer mögen, sei hier von klar abgeraten. Für geschichtlich Interessierte, welche eine fundierte Grundlage haben wollen, sei es empfohlen.

Die Predigt von der Strafe Gottes an dem Templerorden3
Leider kann ich mich den Ergebnissen der bereits vorliegenden Rezensionen nur sehr eingeschränkt anschließen.
Die Recherchen zu diesem Buch sind unzweifelhaft sehr akribisch , jedoch ist in dem Autor deutlich der Oberprediger Wilcke erkennen.
Verhaltensmuster und Taten der Templer werden stets mit Idealen verglichen. Sofern einzelne Sachverhalte diesen nahe kommen, ist das Lob überschwänglich. Menschliche Verhaltensweisen werden nicht toleriert.
Dem Leser wird keinerlei Spielraum für seine eigenen Interpretationen gelassen. Dieses Recht steht nur dem Autor zu. Insgesamt erscheint Toleranz kein ausgeprägter Wesenszug von Wilcke gewesen zu sein.
Viele Passagen des Buches wären ideale Vorlagen für eine Sonntagspredigt unter dem Motto: Gott straft die Sünder.
Ein Buch, welches die Fakten liefert, die Wilcke recherchiert hat aber auf dessen polemische , ausschweifende Würdigungen verzichtet, wäre wünschenswert, sofern eine Anpassung an den heute vorhandenen Kenntnisstand erfolgt wäre.

Ein Thema von unerschöpflicher Faszination5
Zahlreiche Theorien und Legenden über Geheimgesellschaften,
Verschwörungen und verborgene Schätze haben sich an diesen
mächtigsten Orden des Mittelalters und seinen dramatischen Untergang
gehängt. Ferdinand Wilckes klassische, ganz aus den Quellen
geschöpfte Studie hat hier wesentlich dazu beigetragen,Geschichte und
Fantasie zu trennen. Auch an schierer Materialfülle ist sie bis heute
unübertroffen.
Die ausführliche Einführung von PD Dr. Marco Frenschkowski referiert
neuere Forschungen und den heutigen Kenntnisstand und würdigt auch
die verschiedenen "phantastischen" Theorien, die sich um die
Tempelritter und ihr verborgenes Weiterwirken gerankt haben. Ein langer
Exkurs behandelt die Frage nach der Bedeutung des Baphomet, des
angeblich von den Templern verehrten Kultbildes.