Das Geheimnis des Da-Vinci-Code: Geheimbünde, Verschwörungen, codierte Gemälde und die wahren Schauplätze in Dan Browns "Sakrileg"
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- Amazon-Verkaufsrang: #306989 in Bücher
- Veröffentlicht am: 2006-07
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Taschenbuch
- 254 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Kurzbeschreibung
Wer den Millionenbestseller »Sakrileg« gelesen hat, möchte mehr wissen! Hat Leonardo da Vinci tatsächlich in seinen Bildern Geheimcodes hinterlassen? War Maria Magdalena wirklich die Ehefrau von Jesus? Was verbirgt sich hinter der Prieuré de Sion? Marie-France Etchegoin und Frédéric Lenoir haben sich auf die Spuren von Dan Browns Thriller begeben, die verborgenen Quellen erforscht und die Schauplätze des Romans aufgesucht. Und es zeigt sich, daß die Realität, von der sich Dan Brown inspirieren ließ, noch viel faszinierender ist als die Fiktion.
Über den Autor
Frédéric Lenoir, geboren 1962, ist Doktor der Soziologie und Forscher am Zentrum für interdisziplinäre Studien in Religionsangelegenheiten (EHESS). Er ist Autor, Journalist, Philosoph und Frankreichs bekanntester Religionssoziologe.
Kundenrezensionen
Die Geheimnisse hinter dem Da-Vinci-Code
Dieses Buch welches ich bereits mit dem Aufkleber „Bestseller“ erstanden habe und das bereits auf dem Titelblatt mit
die neuesten Erkenntnisse zu Dan Browns >>Sakrileg<<
in Frankreich Bestseller Nr. 1
betitelt ist, hält vielleicht nicht ganz was es verspricht, ist aber eindeutig eines der besten Werke über den Da-Vinci-Code. Innen und außen schön gestaltet gehört es auch eindeutig zu den grafisch am besten aufgebauten und beginnt man einmal zu lesen, verstärkt sich noch der Eindruck, dass die Autoren halten was die Werbung verspricht. Vor allem sollen die beiden Autoren sich mit Quellen beschäftigt haben, die von vielen amerikanischen „Entschlüsslern“ einfach übergangen worden sein dürften oder einfach nicht die nötige Beachtung fanden. Verglichen mit diversen dieser Entschlüssler kann ich das nur bestätigen, dieses Buch ist anders, vielleicht weil es Fakten präsentiert und dort realistisch bleibt, wo andere Autoren interpretieren und ihren Gedanken freien Lauf lassen.
Zwar werden alle Theorien (auch die fantastischen Verschwörungstheorien) zugelassen und weiter ausgeführt, aber alle werden sehr kritisch hinterfragt und rationell erklärt. Deutlich aktueller sind auch die Informationen der beiden Autoren, welche bereits wissen wer der Nachfolger Pierre Plantards als Großmeister der Prieure de Sion ist (ein gewisser Gino Sandri) und woraus sich die Prieure eigentlich entwickelt hat, denn die „reale“ Prieure de Sion hat(te) kaum Ähnlichkeit mit der von anderen Enthüllungs-Autoren proklamierten Bruderschaft des heiligen Grals. Mit einer kleinen Biografie über Pierre Plantard wird den Verschwörungstheoretikern auch der letzte Wind aus den Segeln genommen, wenn dieser als Betrüger entlarvt wird.
Für diese Auflösung des Lügenkonstrukts um und hinter dem Da-Vinci-Code möchte ich den Autoren gratulieren, denn bisher hat es niemand so deutlich zu Papier gebracht.
Die kontrollierten Quellenverweise, genaueren Einblicke und kritischen Betrachtungen kommen bei konkurrierenden Werken leider nicht oder zu selten vor. Der Bildteil in Farbe umfasst größtenteils Bilder die in anderen Entschlüsselungen ebenfalls selten vorkommen.
Fazit: Wer sich mit den Hintergründen zum Da-Vinci-Code befassen möchte, sollte sich unbedingt zuallererst dieses Werk zu Gemüte führen. Im humorvollen Umgang mit den Auswirkungen des Phänomens Dan Brown ist dieses Buch ebenso unübertroffen wie in der Detailtreue und Genauigkeit.
durchweg gelungen
Anders als in anderen Büchern schreiben die Autoren hier objektiv und streckenweise sehr humorvoll über Dan Browns Thesen. Sie nehmen es ihm auch nicht übel, viele Irrtümer begangen oder wichtige Fakten außer Acht gelassen zu haben.
Dabei lassen sie dem Leser viel Spielraum, selbst nachzudenken und sich möglicherweise sogar selbst zu entlarven. Schließlich gibt es viele, die Dan Brown aus der Hand fressen, oder auch der Kirche. Und diese beiden Seiten versuchen sie zu besänftigen, denn extreme Meinungen bringen einen nach Meinung der Autoren nicht weiter, egal in welche Richtung sie gehen.
Das Buch wirkt von vorne bis hinten sympathisch und offen. So ist das Werk für alle empfehlenswert, die Sakrileg gelesen haben, egal, ob sie Dan Brown nun ablehnen oder ihm zustimmen.
nichts neues
Als ich das Buch gekauft habe, hatte ich erwartet, Neues über die Themen, die in Dan Browns Roman angerissen wurden, zu erfahren. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr wurde mein Eindruck verstärkt, dass hier wieder jemand nur von dieser Geld-Welle profitiern will.
Das Buch ist sehr oberflächig recherchiert. Es wird NUR über Dan Browns Roman und über das Buch "Der heilige Gral und seine Erben" hergezogen, alles wird als "falsch" und "unwahr" dargestellt... aber es ist im ganzen Buch KEINE einzige neue Erkenntniss wie es den "richtig" sei zu finden.
Bin sehr enttäuscht, vor allem da die Kurzinfo den Eindruck erwecken will, dass hier die "verborgenen Quellen erforscht" und "die Zusammenhänge entwirrt" werden. Ein Buch in "Schwarz-Weis-Sicht" geschrieben.
Jeder, der Dan Browns Roman nicht mag, der sich nur über andere Bücher zu diesem Thema lustig machen will und vor allem nichts neues erfahren möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten. Diejenigen, die sich ernsthaft mit diesem Thema befassen wollen, sollen zu anderen, wirklich ausführlich recherchierten Bücher greifen.

