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Geheimgesellschaften: Ihr Einfluss gestern und heute

Geheimgesellschaften: Ihr Einfluss gestern und heute
Von Sylvia Browne

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  • Amazon-Verkaufsrang: #83587 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2008-12-08
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Taschenbuch
  • 288 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Geheimgesellschaften und ihr verborgener Einfluss auf Politik und Wirtschaft faszinieren ein großes Publikum.

Freimaurer, Illuminaten, Tempelritter und Rosenkreuzer - das Phänomen der Geheimbünde oder Geheimgesellschaften übt seit langem eine ungeheure Faszination auf die Menschen aus. In ihrem neuen Buch berichtet Sylvia Browne, Amerikas berühmtestes Medium, vom verborgenen Wirken der Geheimgesellschaften und zeigt, welchen immensen Einfluss sie in der Vergangenheit hatten und heute noch haben. Dabei stützt sich die erfolgreiche Autorin nicht nur auf historische Quellen, sondern nutzt mit Hilfe ihrer Geistführerin Francine auch das Wissen aus der Geistigen Welt.

Über den Autor
Sylvia Browne wurde 1936 in Kansas City, Missouri, geboren. Der sterbende Bruder ihrer Mutter sagte vorher, dass sie "die Gabe" haben würde. Ihre Großmutter führte sie in die mediale Arbeit ein. Mittlerweile arbeitet Sylvia Browne seit nahezu 60 Jahren als Hellsichtige. Ihre einzigartige Begabung, mit der jenseitigen Welt zu kommunizieren, machte sie international bekannt. Sie hat zahlreiche Bestseller verfasst und tritt regelmäßig im US-Fernsehen auf.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Als ich vor ein paar Jahren für mein Buch Die großen Geheimnisse und Rätsel der Welt recherchierte, traf ich auf viele aufschlussreiche Erkenntnisse. Besonders neugierig wurde ich jedes Mal, wenn von »Geheimgesellschaften« und ihren zahllosen Einflüssen und Machenschaften die Rede war. Mich überraschte weniger, wie viele dieser Vereinigungen die menschliche Geschichte beeinflusst haben, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Existenz dieser Gruppen den meisten Menschen auf der Welt völlig unbekannt ist. Außerdem erstaunte mich die Tatsache, dass selbst viele Mitglieder sehr wenig über das Innenleben und die geheimsten Pläne ihrer Organisation wissen.
Während der Recherchen zu dem Buch, das Sie gerade in den Händen halten, konnte ich kaum glauben, wie viel bereits über Geheimgesellschaften geschrieben wurde und wie wenig sie doch im Grunde verstanden werden. Ich begriff nach und nach, dass das daraus resultierte, dass sie so oft im Verborgenen agieren; denn wenn Ihnen und mir alle Informationen über diese Gruppen frei zugänglich wären, könnten sie nicht mehr in dem Tarnkappen-Modus agieren, der ihnen am liebsten ist, um ihre Pläne durchzuziehen. Aber was sind die Motive dieser verdeckt tätigen Vereinigungen?
Die meisten von uns kämen wohl zu dem logischen Schluss, dass diese Organisationen es nicht nötig hätten, sich so mysteriös zu verhalten, wenn ihre Ziele dem Wohl der Menschheit dienen würden. Tatsächlich hat schon das Wort geheim für uns einen negativen Beigeschmack. Es wird mit den Begriffen okkult, mysteriös und unbekannt assoziiert - und im Allgemeinen mit Lügen, Terrorismus und wer weiß welchen Verschwörungen noch gleichgesetzt. Außerdem lässt geheim an alle möglichen anderen »bösen Dinge« denken, etwa an Sekten, Vertuschungen von Seiten der Regierung oder verdeckte Operationen, Teufelsanbetung, Spionage und Geheimdienste und auf Geld und Macht versessene Syndikate, die auf die Weltherrschaft aus sind.
Mit anderen Worten: Die meisten von uns haben es nicht gern, wenn ihnen Dinge vorenthalten werden, und wenn wir feststellen, dass dies der Fall war, reagieren wir meist ziemlich aufgebracht. Wir neigen aber auch dazu, das Entdeckte dann entweder zu ignorieren oder ihm gegenüber gleichgültig zu werden - weit verbreitete menschliche Charakterzüge, von denen Regierungen und religiöse Organisationen jahrelang profitiert haben. Wie Sie sehen, führen fehlende Informationen zunächst zu Desinteresse und schließlich zur Akzeptanz ... das Einzige, was es dazu braucht, ist Zeit. Wie oft ist es zum Beispiel schon passiert, dass jemand rund um die Uhr in den Nachrichten präsent war, nur um ein paar Monate später in Vergessenheit geraten zu sein? Wir erleben dieses Phänomen ständig bei Personen des öffentlichen Lebens aus der Politik und der Unterhaltungsbranche. Auch das Doping im Sport ist ein gutes Beispiel: Zunächst sorgte das Thema für fette Schlagzeilen; inzwischen ist es auf die hinteren Seiten der Zeitungen verbannt, weil diejenigen, die das Sagen haben, es unter den Teppich kehrten.
Wer unsichtbar zu agieren versucht, hat weder das Verlangen nach Aufmerksamkeit noch möchte er, dass die Allgemeinheit von seinem Tun erfährt. Deshalb kann ein Buch wie Dan Browns Sakrileg, das sich mit verschiedenen Geheimgesellschaften auseinandersetzt, für solche Organisationen verheerend sein. Obwohl Sakrileg ein Roman (mit ein paar ziemlich guten Hintergrundrecherchen) ist, erlangte das Buch, da es sehr gut geschrieben ist, internationale Berühmtheit. Es wurde zu einer solchen Sensation, dass es die dort thematisierten Untergrundorganisationen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückte. Mittlerweile sind diverse Sachbücher erschienen, die die Welt der Geheimgesellschaften unters Mikroskop gelegt und viele Wahrheiten ans Licht gebracht haben ... und an dieser Stelle schalte ich mich ein.

Was Francine begann

Ganz augenscheinlich sind viele meiner Bücher aus der Arbeit hervorgegangen, die ich in über fünfzig Jahren als professionelles Medium, Lehrerin und Forscherin geleistet habe. (Meine Erkundungen haben sich auf zahlreiche Phasen des menschlichen Überlebens konzentriert, außerdem auf Prophezeiungen, die Religion und den Versuch, das wahre Wesen der Spiritualität aufzuzeigen.) Das gilt auch für Geheimgesellschaften... und wie sie unser Leben heute beeinflussen - die Mitglieder meines Studienzirkels und ich kamen vor rund 37 Jahren dank meiner Geistführerin Francine in aller Unschuld auf dieses Thema. Für diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen: Francine ist schon mein ganzes Leben lang bei mir. Ich kann sie zwar hören, ihr aber nicht lange am Stück zuhören, weil ihre ziemlich penetrant klingende Stimme schrill in mein rechtes Ohr hineinschreit. Deshalb versetze ich mich lieber in Trance und lasse sie durch mich sprechen, damit sie so meine Studiengruppe mit Informationen versorgt.
Wie dem auch sei, in einer bestimmten Sitzung fing Francine an, über das FBI unter der Herrschaft von J. Edgar Hoover zu reden und darüber, wie viel er unter Verschluss gehalten hat - was vorkam, wenn er jemanden mochte oder bestochen wurde -, und im Rahmen dessen kam sie auf Geheimgesellschaften zu sprechen. Obwohl wir diese Trancen damals schon für zukünftige Bezugnahmen aufzeichneten, datierten und archivierten, fragte ich mich, wie um alles in der Welt wir diese Informationen je nutzen könnten, denn sie kamen mir sehr weit hergeholt und sogar ein bisschen beunruhigend vor. Aber die Zeit hat uns gelehrt, dass das, was meine Geistführerin uns erzählte, tatsächlich einmal mehr den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.
Francine machte beispielsweise ein paar sehr düstere Vorhersagen zur Politik, die sich, wie ich fürchte, gerade erfüllen. Bitte denken Sie daran, dass sie jene Informationen um 1970 übermittelte - lange bevor das Internet aufkam und in jedem Haushalt ein Computer stand -, und sie sagte voraus, die Nachrichtenübermittlung würde manipuliert und dahingehend beeinflusst werden, dass Menschen Bomben herstellen, über die Gesundheitsversorgung und das Transportwesen bestimmen und Kriege anzetteln könnten. Jemand aus unserer Studiengruppe fragte nach dem Grund dafür, und sie antwortete einfach: »Um die Kontrolle zu haben und um eine weltweite Herrschaft zu errichten.« Sie mahnte auch, dass das, was die USA zu bieten hätten, von anderen Ländern erreicht und vielleicht sogar übertroffen werden könnte. »Dann«, warnte sie, »wird es in der Tat zu einem Kampf darum kommen, wer auf der Erde die Macht bekommen wird.«
Nun, es sieht ganz danach aus, als würde das tatsächlich so eintreten; sehen Sie sich nur die Bereiche Handel und Technologie an, in denen immer mehr Nationen um globale Dominanz konkurrieren. Obwohl sie wahrscheinlich alle mit guten Absichten begonnen haben, hat die Tendenz zur Korruption in dem Maß zugenommen, in dem ihre Macht wuchs, weil die Regierungen mehr Geld und Arbeitskräfte mobilisieren konnten. Vom philanthropischen Anführer zum Tyrannen ist es manchmal nur ein kleiner Schritt; der zunehmende Wettbewerb um Ressourcen, Reichtum und Einfluss in der Welt kann ganze Regierungen in Gefahr bringen.
Francine prophezeite auch die so genannte Ölknappheit; sie sagte, wenn Angst, Terrorismus, Transportprobleme, wirtschaftliches Chaos, unnötige Kriege und die Vergeudung natürlicher Ressourcen die Leute nur klein genug machen würden, hätte man schnell eine willfährige, besiegte Nation. Und was wird aus Amerika derzeit?
Francine übermittelte vor fast vierzig Jahren nicht nur politisch brisantes Material, sie gab uns auch sehr viele Informationen, die später in Büchern wie Sakrileg und Der Heilige Gral und seine Erben auftauchten - und dies Jahre, bevor diese Werke erschienen. Nun fragen Sie sich vielleicht, warum ich dieses Wissen nicht schon damals weitergegeben habe; dazu kann ich nur sagen, dass ich einen ziemlich vollgestopften Terminkalender habe und tue, was ich kann. Es gab viele andere...


Kundenrezensionen

einfach nur schlecht1
Hallo,
ich kann jedem nur abraten, der sich für Geheimgesellschaften interessiert, dieses Buch zu kaufen.
Schön ist es, über einige Gesellschaften informiert zu werden. Allerdings kann man sich auf kaum eine ihrer Ausführungen stützen, denn sie schreibt die ganze Zeit von ihrer Geistführerin "Francine", die ihr in Séancen Information über diverse Gesellschaften übermittelt. Gewöhnlich weichen diese enorm von dem heutigen Kenntnisstand ab (wahrscheinlich um noch eine weitere Theorie zu den bereits zig tausenden zu bringen und sich so zu verewigen...).
Zudem ist ihre ständige Kommentarwut ziemlich anödend. Denn zu kaum einer Gesellschaft verkneift sie sich einen Kommentar und eine Bewertung. (Zumeist fallen diese ziemlich flach aus. Entweder die eine ist gefährlich und sehr böse. Oder eine, mit der sie innigen Kontakt hat, weil sie in der gleichen Stadt wohnt, wird in den Himmel gelobt. Die Illuminati beschreibt sie als das böseste, was sie jemals gehört hat.) Auch nerven ihre ständigen abfälligen Bewertungen bezüglich des Christentums. Es sei schlecht, würde sich nur in Lügen verstricken, etc. Die eigentliche Objektivität, mit der sie ein solches Thema rüberbringen sollte, geht dabei völlig verloren.
Dann werden von Francine abenteuerliche Erzählungen zu Jesu Leben aufgenommen. Er, Pontius Pilatus, einige weitere Römer und Juden hätten einen riesigen Komplott geplant, in dem sie alle Jesu Kreuzigung vortäuschen, ihn danach durch einen Heiler wiederbeleben und er dann nach Frankreich, England, Italien etc. auswandert. Auch von Sylvia (eher Francine) entstammt die Theorie, die Templer hätten das Tagebuch Jesu gefunden, in dem er von seinen Reisen nach Frankreich berichtet. Francine sagt, er soll 78 Jahre alt geworden sein.
Dann, um ihre These zu stützen, zitiert sie zahlreiche Bibelverse, interpretiert sie dermaßen um, dass es schon wieder witzig ist und beklagt sich im nächsten Kapitel über die Kirche, wie sie sich doch wortwörtlich auf die Bibel stützt, sie interpretiert und sich so selber vollkommen lächerlich macht.
Also, ich wurde nur wütend während ich dieses Buch gelesen habe. Auch als sie versuchte, sich zu profilieren, was für tolle Visionen sie schon hatte, was sie für Fähigkeiten hat und was sie schon alles erreicht hat.
Wer sich zur Weißglut aufregen will und wer sich lustig machen möchte, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Aber wer wirklich fundierte Informationen über die Geheimgesellschaften haben möchte, der sollte sich doch nach seriöserer Literatur umsehen.

Recherche oder Intuition?2
RS Buchcharakter:

-Spannend geschrieben
-Deckt Grundinteresse an Geheimgesellschaften mit einem Schuss Mystik und Verschwörungstheorie.
-Für fachkundige oder wissenschaftlich Interessierte eher ungeeignet.


Browne behandelt in ihrem Buch die bekanntesten Geheimgesellschaften, teilweise mit einem, für meinen Geschmack, zu starken Fokus auf den USA. Obwohl teilweise sachlich und neutral geschildert, vermittelt die Lektüre dieses Buches und Brownes Aussagen über die Gesellschaften einen zu sehr verschwörungstheoretisch anmutenden Eindruck der Welt. Inspiriert durch ihre "Geistführerin Francine", welche gerade im Bezug auf historisch unsichere Gegebenheiten nicht allzu knapp zu Wort kommt, sollte man den Inhalt dieses Buches zwar in den groben Zügen als plausibel, nicht aber in jeder Hinsicht für bahre Münze nehmen.
Interessant sind allerdings die Ausführungen über das mögliche Überleben der Keutzigung Jesu und die Hintergründe seines Lebens.

RS.