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Die letzten Tage von Pompeji: Roman

Die letzten Tage von Pompeji: Roman
Von Edward Bulwer-Lytton

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  • Amazon-Verkaufsrang: #201635 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2009-05-01
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Taschenbuch
  • 640 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Buch der 1000 Bücher
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die letzten Tage von Pompeji
OT The Last Days of Pompeii OA 1834 DE 1834Form Roman Epoche Viktorianisches Zeitalter
Der historische Roman von Edward Bulwer-Lytton stellt den Ausbruch des Vesuv am 24. August 79 als Naturkatastrophe dar, der Schuldige auf grausame Weise zum Opfer fallen, während Unschuldige gerettet werden.
Entstehung: Die ab 1748 freigelegten, durch einen vulkanischen Ascheregen konservierten Überreste von Pompeji gehörten bereits im 18. Jahrhundert zum Programm einer Italienreise. Das wachsende Interesse an den spektakulären Funden legte den Versuch nahe, die »mumifizierte« Stadt getreu den archäologischen und kulturgeschichtlichen Kenntnissen literarisch zum Leben zu erwecken.
Inhalt: Ein umfangreiches Personal aus Römern, Griechen und Ägyptern veranschaulicht Pompeji als hellenistischen Schmelztiegel, in dem der (betrügerische) Mysterien- und Orakelkult der Göttin Isis mit der Heilslehre der »Nazarener« konkurriert. Das Spektrum der Figuren reicht vom Sklaven bis zum Großhändler, das der Szenen vom Gladiatorenkampf in der Arena bis zum Festmahl. Die teilweise kriminalistische Handlung mit der Entlarvung eines Mörders wird durch die Feindschaft zwischen dem Ägypter Arbazes und dem Athener Glaukus vorangetrieben. Letzterer entgeht mit der Geliebten Jone dem Verderben und beide nehmen das Christentum an.
Wirkung: Das literarische Historienbild begeisterte auf Anhieb eine breite Leserschaft und bereits 1835 konnte das Londoner Adelphi Theatre für den »extraordinary hit« der Bühnenfassung werben. Die letzten Tage von Pompeji erfuhr zahlreiche Verfilmungen. C. W.

Kurzbeschreibung
Der 1834 erschienene große historische Roman Bulwer-Lyttons galt bei seinem Erscheinen als literarische Sensation. Seither begeisterte der spannende Schmöker über die letzen Tage vor dem Vesuvausbruch im Jahr 79 n. Chr. Generationen von Lesern. Die farbenprächtigen Naturschilderungen, die glaubhaften Charaktere und nicht zuletzt die gelehrte historische Rekonstruktion des römischen Lebens im Pompeji des ersten nachchristlichen Jahrhundert machten den Roman zu einem beliebten Filmstoff - und zur Pflichtlektüre für jeden Italien- und Pompeji-Reisenden. Für diese Ausgabe wurde den zahlreichen Anspielungen des Autors auf Werke der bildenden Kunst nachgegangen und die Neuübersetzung mit einer großen Anzahl von Abbildungen versehen, die den opulenten Band auch zu einem optischen Vergnügen machen. Lord Edward George Bulwer-Lytton wurde 1803 in London geboren und starb 1873 in Torquay. Er veröffentliche mit 13 Jahren seinen ersten Gedichtband und studierte später in Cambridge und Bonn. Nac h dem Studium schlug er eine diplomatische Laufbahn ein. Daneben schuf er ein vielseitiges literarisches Werk, das sowohl Prosa als auch Lyrik und Dramen umfaßt.

Der Verlag über das Buch
»›Die letzten Tag von Pompeji‹ ist der Klassiker schlechthin, wenn es um die dramatischen Ereignisse des Jahres 79 nach Christus geht. Auch wenn Edward Bulwer-Lytton sein Meisterwerk bereits 1834 veröffentlichte, ist es auch heute ncoh spannend und fesselnd zu lesen.« Hellmut Fried in ›G/Geschichte‹


Kundenrezensionen

Ein zeitloses Werk5
Ein zeitloser Roman, dessen lektüre immer wieder Spaß macht und von dem man viel lernen kann. Insbesondere der Stil und die bildhaften Beschreibungen waren ein Genuss zu lesen, machten den Ort der Handlung greifbar und zauberten ein reales Bild in meinem Kopf.
Der hohe Anteil an gut geschriebenen Dialogen machte diesen Roman besonders flüssig zu lesen und ließ einen in die Gedanken der einzlenen Charaktere wunderbar eintauchen. Von denen jeder einzelne herrlich in diese Story passt. Die ganze Geschichte ist ein guter Mix aus Liebes-, Episoden- und Spannungsgeschichten, bei der es an nichts fehlt. Der Untergang von Pompeji, das Leben und Leiden der "Darsteller" wird eindrucksvoll beschrieben, lassen den Leser mit jedem einzelnen Charakter mitfiebern und das erloschene Pompeji von neuem auferstehen.
Ein Klassiker, ein Meisterwerk der Literatur, von dem sich heute Autoren historischer Romane so manche Feinheit abschauen können.

Literarisches Meisterwerk5
Der junge, gutaussehende und reiche Grieche Glaucus ist in Pompeji ein begehrter Junggeselle. Nicht bloß Julia, die Tochter des reichen Kaufmannes Diomed, sondern auch Nydia, die blinde Sklavin des Glaucus und Ione, eine wunderhübsche Neapolitanerin, sind in den sowohl körperlich als auch geistig wohlgeformten Griechen verliebt, doch sein Herz gehört nur letzterer. Das Problem für Glaucus ist, dass nicht bloß er der götterhaften Erscheinung der Ione verfallen ist, sondern auch der finstere Ägypter Arbaces. Zwar verachtet ihn die zauberhafte Neapolitanerin, doch ist er dem Glaucus dennoch ein ernsthafter Nebenbuhler, weil es dem von Wahnsinn getriebenen einerlei ist, was das Wesen seiner Begierde von ihm hält und weil er zudem vor keinem Frevel zurückschreckt- nicht einmal vor Mord.

Bulwer- Lyttons Roman ist ein zeitloses Meisterwerk. Nie zuvor und auch nie wieder danach hat sich ein Autor mit solchem Tiefsinn, solch einer Menschlichkeit und solch vollendeter Sprache mit dem Untergang Pompejis und dem tragischen Schicksal seiner Bewohner auseinandergesetzt. Er zeichnet von der Stadt und von den Menschen an den letzten Tagen vor dem Untergang Pompejis ein lebendiges und schillerndes Bild in kräftigen Farben, was die Katastrophe am Ende noch tragischer erscheinen lässt. Obgleich das Werk schon 171 Jahre alt ist, hat es an Intensität, Aussagekraft und Spannung bis heute nichts eingebüßt.

Meisterwerk5
Ein Klassiker der Weltliteratur, ein Buch, das man mit "Quo Vadis" oder "Ein Kampf um Rom" in eine Reihe stellen kann. Die Geschichte des römischen Reiches hat die Menschen seit jeher fasziniert und der tragische Untergang Pompejis ist eine der fesselndsten Episoden darin. Ich bekam den Roman mit 15 Jahren geschenkt und war sofort gefesselt. Bulwer-Lytton zeichnet ein lebensnahes Bild, das auf den besten historischen Informationen seiner Zeit beruhte, und bevölkert es mit faszinierenden Figuren. Besonders angetan hat es mir Arbaces, der Ägypter, der nicht einfach als "Superschurke" dasteht, sondern als einer jener Kraftmenschen, deren Persönlichkeit sie über ein einfaches Gut-Böse-Schema hinaushebt. Auch heute noch ein sehr empfehlenswertes Buch. Schade dass es so wenig bekannt zu sein scheint, da ich hier die erste Rezension zu diesem Titel schreibe.